Inhaltsstoffe

Was sind naturreine ätherische Öle?

Wir alle kennen sie – die Duftöle. Was jedoch die wenigsten wissen ist, dass die Qualität eine wesentliche Rolle für die Wirkung der Öle spielt. Billige Öle sind oft „gepanscht“. Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass Produkte 100% naturreine ätherische Öle enthalten. Nur so entfalten sie ihre Wirkung und verfügen über die Heilkräfte der Natur. Ätherische Öle werden in Öldrüsen von Pflanzen gebildet und im Pflanzengewebe gespeichert. Gewonnen werden ätherische Öle durch Destillation.

Was ist der Unterschied zwischen Süßungsmitteln, Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen?

Süßungsmittel sind natürliche oder synthetische Zuckerersatzstoffe (Zusatzstoffe) die zum Süßen von Nahrungsmitteln verwendet werden. Den Blutzuckerspiegel beeinflussen die Zuckerersatzstoffe kaum oder gar nicht. Anders als zum Beispiel der Haushaltszucker (Saccharose). Süßungsmittel haben, sofern es sich nicht um die Untergruppe der Zuckeralkohole handelt, eine Süßkraft, die je nach Art des Stoffes eine vielfache Süßkraft von Haushaltszucker ausmacht. Sie werden unterteilt in: • Zuckeraustauschstoffe • Süßstoffe Zuckeraustauschstoffe haben eine geringere bis nahezu identische Süßkraft wie Haushaltszucker (Saccharose), weisen aber auch einen geringeren Energiegehalt auf. Man spricht auch von sogenannten Zuckeralkoholen. Zuckeraustauschstoffe sind Verwandte des klassischen Haushaltszuckers, besitzen aber einen geringeren Energiegehalt. Obwohl sie ungefähr so süß sind wie normaler Haushaltszucker, bringen sie weniger Kilokalorien mit. Sie lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen. Beispiele sind Zuckeralkohole wie z.B. Sorbit, Xylit. Gewonnen werden die Zuckeraustauschstoffe vor allem aus Früchten, Gemüse und Getreide. Süßstoffe weisen eine deutlich höhere Süßkraft als Haushaltszucker. Dabei liefern Sie praktisch keine Kalorien. Süßstoffe dienen lediglich als „Süße“ und werden in sehr geringen Mengen eingesetzt. Beispiele sind: Sucralose, Saccharin und Cyclamat. Bei uns kommt ausschließlich Sucralose zum Einsatz. Die von uns eingesetzten Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe können zur Erhaltung der Zahnmineralisierung beitragen und bewirken, dass der Blutzuckerspiegel nach ihrem Verzehr weniger stark ansteigt als beim Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Was ist Xylit?

Xylit befindet sich als natürlicher Zuckeralkohol in vielen Gemüsesorten (u. a. Blumenkohl) und Früchten (u. a. Pflaumen, Erdbeeren, Himbeeren). Die industrielle Herstellung ist aufwändig, Xylit ist ein verhältnismäßig teurer Zuckeraustauschstoff. Heute erfolgt die Gewinnung häufig aus Resten von Maiskolben nach Abernten der Körner. Xylit hat denselben Geschmack und die nahezu gleiche Süßkraft wie Saccharose. Löst sich Xylit im Mund im Speichel, entzieht es der Umgebung Wärme und erzeugt auf der Zunge einen Kühleffekt (endotherme Lösungswärme) von −153,2 J/g, der ähnlich beschrieben wird wie der erfrischende Geschmack von Menthol. Der bezogene Nährwert von 10 kJ/g (2,4 kcal/g) ist 40 % geringer als bei Haushaltszucker. Der Stoffwechselweg im menschlichen Körper läuft insulinunabhängig ab, beeinflusst den Blutzucker- und Insulinspiegel nur geringfügig und ist somit für Diabetiker geeignet. Die Besonderheit an Xylit ist seine in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene karieshemmende Wirkung.

Warum schützt Xylitol die Zähne?

Xylit ist ein Süßungsmittel und hat die Süßkraft von Haushaltszucker (Saccharose), aber einen um etwa 40 Prozent niedrigeren Brennwert. Die karieshemmende Wirkung von Xylit beruht auf der Reduzierung der Plaquebildung. Bakterien, die Karies verursachen, werden im Wachstum gehemmt. Der regelmäßige Verzehr von Xylit senkt die Zahl der Bakterien in Plaque und Speichel und hemmt so das Entstehen von Karies.

Was ist Aspartam? Ist Aspartam schädlich? Warum enthalten unsere Pastillen kein Aspartam?

1. Aspartam besteht aus den beiden Eiweißbausteinen (Aminosäuren) Asparaginsäure und Phenylalanin. Die weißen Kristalle schmecken etwa 200-mal süßer als Haushaltszucker (Saccharose). Aspartam liefert zwar Energie (4 kcal / g), leistet aber aufgrund der geringen Mengen, in denen es eingesetzt wird, keinen nennenswerten Beitrag zur Gesamtenergieversorgung. Aufgrund des enthaltenen Phenylalanins ist Aspartam für Menschen, die mit Phenylketonurie leben nicht geeignet. Lebensmittel, die den Süßstoff enthalten, tragen daher den Warnhinweis „enthält eine Phenylalaninquelle“ (mehr unter http://www.zusatzstoffeonline.de/zusatzstoffe/291.e951_aspartam.html). 2. Obwohl Aspartam nach eingehenden Sicherheitsbewertungen bereits seit Jahren in vielen Ländern zugelassen ist, werden in der Öffentlichkeit immer wieder Bedenken in Bezug auf die Unschädlichkeit von Aspartam geäußert. Aufgrund der Veröffentlichung neuer Studien im Jahr 2010 zum Gesundheitsrisiko von Aspartam nimmt die EFSA (European Food Safety Assosciation) derzeit eine Neubewertung von Aspartam vor, um den Zweifeln der Öffentlichkeit Rechnung zu tragen (mehr dazu unter http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/aspartame.htm). 3. Da es immer wieder Zweifel in Bezug auf die Unschädlichkeit von Aspartam gibt und die EFSA eine Neubewertung vornimmt haben wir uns dazu entschieden, in unseren Produkten auf Aspartam zu verzichten.

Was ist Sorbit?

Ursprünglich wurde Sorbit aus den Früchten der Eberesche (Vogelbeere, Sorbus aucuparia) gewonnen, die bis zu 12 % Sorbit enthalten. Es kommt aber auch in vielen anderen Früchten und vor allem in Kernobstsorten vor. Erwähnenswert hinsichtlich ihres hohen Anteils an Sorbit sind Birnen, Pflaumen, Äpfel, Aprikosen und Pfirsiche. Die industrielle Herstellung erfolgt aus Mais- und Weizenstärke. Sorbit wird auf der Basis von Glucose (Traubenzucker) gewonnen. Wie bei allen Produkten, die über die Stärkeverzuckerung in Europa erzeugt werden, sind bei Sorbit keine gentechnischen Produkte auf dem Markt. Sorbit liefert mit 2,4 kcal/g (10 kJ/g) weniger Kalorien als Haushaltszucker (Saccharose) (17 kJ/g). Seine Süßkraft entspricht etwa 40–60 % im Vergleich zur Saccharose. Für die Verstoffwechselung im Körper wird kein Insulin benötigt. Daher ist Sorbit zum Süßen von Diabetikerlebensmitteln geeignet und kommt in Deutschland und Österreich in diesen diätetischen Lebensmitteln zum Einsatz.
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